Die Geschichte von Schloss Maurach
Eingebettet in die reizvolle Landschaft des Bodensees erzählt Schloss Maurach eine Geschichte voller Wandel, Herausforderungen und neuer Anfänge – deren Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Schon die Mönche des Klosters Salem, zu dem Maurach gehörte, schätzten diesen besonderen Ort am See, der Schutz, Versorgung und Zuflucht zugleich bot.
Nach Zeiten von Krieg und Zerstörung erstrahlte Maurach im 18. Jahrhundert in barocker Pracht neu. Die kunstvollen Stuckarbeiten des Meisters J. A. Feuchtmayer verleihen dem Schloss bis heute seinen unverwechselbaren Charakter.
1802 wurde das Kloster Salem mit Schloss Maurach säkularisiert.
Erst im Jahre 1919 gelang es der Zisterzienser- Abtei Mehrerau bei Bregenz die Wallfahrtskirche Birnau und das Schloss Maurach als landwirtschaftlicher Betrieb mit 20 ha Land zurück zu kaufen. Der Aufbau begann. Die Inneneinrichtung des Schlosses und die Möblierung der Zimmer erfolgte Anfang der 30-er Jahre mit Eröffnung einer Klostergaststätte.
Im NS-Staat jedoch verschärften sich die Spannungen zwischen Kirche und Staat. Maurach wurde beschlagnahmt und die Mönche mussten das Haus verlassen.
Zeiten des Verfalls, der Enteignung und der Zweckentfremdung prägten die kommende Zeit. Was einst Rückzugsort war, wurde zeitweise Unterkunft für Vertriebene und später Jugendherberge- Spuren, die das Gebäude sichtbar zeichneten.
Erst mit neuem Engagement und Weitblick begann ein weiteres Kapitel: Die behutsame Rettung und Wiederbelebung des historischen Ensembles durch die Landesbank Baden-Württemberg.
Bei Wikipedia finden Sie die Geschichte von Schloss Maurach sehr ausführlich beschrieben.























